MATTI GESCHONNECK

MFG-JUROR 2016

Foto: Daniela Incoronato

Die FAZ hat ihn als „Glücksfall für das deutsche Fernsehen“ bezeichnet; stets wisse er das spannende Geschehen mit einer ungemein präzisen Figurenpsychologie zu verbinden. Dabei war der in Berlin aufgewachsene Regisseur Matti Geschonneck bereits 40 Jahre alt, als er seinen ersten Berliner Tatort 1992 inszenierte; mittlerweile umfasst sein Werk über 50 Filme, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter 2012 den Grimme-Preis für das Justizdrama Das Ende einer Nacht. 2010 wurde er mit dem Hans Abich Preis für besondere Verdienste um den Fernsehfilm geehrt. Im selben Jahr feierte er mit der Kiez-Tragikkomödie Boxhagener Platz einen großen Kinoerfolg.

In Baden-Baden wurde er bereits 2005 mit dem Fernsehfilmpreis für seine Verfilmung des gleichnamigen Medien- und Stasiromans Die Nachrichten (2005) geehrt, dieses Jahr ist seine Regiearbeit Der verlorene Bruder im Wettbewerb. Sein jüngstes Werk, das Familiendrama Ein großer Aufbruch, erhielt im vergangenen Jahr den Preis der Studentenjury in Baden-Baden und wurde im Februar dieses Jahres mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

Juroren für den MFG-Star

2000 Detlev Buck
2001 Esther Gronenborn
2002 Andreas Dresen 
2003 Hendrik Handloegten
2004 Max Färberböck
2005 Dennis Gansel
2006 Nina Grosse
2007 Beate Langmaack
2008 Matthias Brandt
2009 Michael Verhoeven
2010 Hans-Christoph Blumenberg
2011 Kai Wessel
2012 Vivian Naefe
2013 Hans-Christian Schmid
2014 Ina Weisse
2015 Rosa von Praunheim