Der MFG-Star

Seit 2000 wird der Nachwuchspreis „MFG-Star“ von der baden-württembergischen Filmförderung MFG ausgelobt: Vier Nachwuchsregisseur*innen bewerben sich mit ihrem Erstlings- oder Zweitlingswerk um die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung. Ihre Spielfilme werden in Baden-Baden vor Publikum aufgeführt und von dem Berliner Filmjournalisten Knut Elstermann mit einem Filmgespräch begleitet. Über den Gewinnerfilm entscheidet ein*e Alleinjuror*in nach Sichtung aller vier Filme.

Nominierungskommission:
Bettina Reitz, Juryvorsitzende 2018
Cathrin Ehrlich, Festivalleiterin
Ulrike Frick, Filmfest München
Andrea Hohnen, FIRST STEPS
Carl Bergengruen, MFG

Freitag, 29. November 2019 im Kurhaus Baden-Baden

09:00 All I Never Wanted (BR)
11.00 Die Einzelteile der Liebe (RBB)
14:00 Prélude (WDR)
16:00 Systemsprenger (ZDF)

20.00 Uhr - Preisverleihung (mit Anmeldung)

Die Nominierten für den MFG-Star 2019

Annika Blendl
Foto: Dorothee Falke
Leonie Stade
Foto: Alexander Ossia

Annika Blendl und Leonie Stade:
All I Never Wanted

Annika Blendl (*1982) und Leonie Stade (*1988) sind freie Autorinnen, Regisseurinnen und Produzentinnen. Das Regieduo lernte sich 2009 an der Hochschule für Fernsehen und Film München kennen. 2013 gründeten sie mit Michael Schmitt die Man on Mars Filmproduktion. Zudem arbeiteten sie als freie Filmemacherinnen für den BR und das ZDF. Nach zwei gemeinsamen Dokumentarfilmen ist All I Never Wanted ihr Spielfilmdebüt.

Miriam Bliese
Foto: Heike Blenk

Miriam Bliese:
Die Einzelteile der Liebe

Miriam Bliese (*1978) ist in Berlin und Paris aufgewachsen. Nach Arbeiten am Theater studierte sie Germanistik an der FU Berlin und arbeitete als freie Journalistin, u. a. für ARTE. Ab 2005 studierte sie Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). 2014 erhielt sie den Short Tiger Kurzfilmpreis für An der Tür. Die Einzelteile der Liebe ist ihr erster langer Spielfilm.

Sabrina Sarabi
Foto: Johann Kuithan

Sabrina Sarabi:
Prélude

Sabrina Sarabi (*1982) studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Utrecht sowie Drehbuch und Regie an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihre Kurzfilme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt. Ihr Spielfilmdebüt PRÉLUDE feierte auf dem Filmfest München 2019 Weltpremiere. Aktuell arbeitet sie an der Adaption des Bestsellers Niemand ist bei den Kälbern von Alina Herbing.

Sabrina Sarabi
Foto: Philip Leutert

Nora Fingscheidt:
Systemsprenger

Nora Fingscheidt (*1983) studierte szenische Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Ihr Zweitjahresfilm Synkope wurde für den Deutschen Kurzfilmpreis nominiert. Ohne diese Welt, ihr Abschluss-Dokumentarfilm, erhielt den Max-Ophüls-Preis und den First Steps Award. Ihr erster Langspielfilm Systemsprenger erhielt den Silbernen Bären der Berlinale 2019.