Morgen sind wir frei (WDR/ARTE)

Vorführung: Freitag, 27. November 2020 um 11.45 Uhr im Bénazetsaal
Foto: Little Dream Pictures GmbH / Patrick Orth

Filminhalt

Im Februar 1979 fegt die „Islamische Revolution“ über den Iran. Die ostdeutsche Chemikerin Beate folgt ihrem Ehemann Omid, einem in der DDR lebenden, iranischen Dissidenten, voller Liebe und Hoffnung in dessen Heimat. Doch nach der anfänglichen Aufbruchsstimmung wird das Leben für Beate und ihre achtjährige Tochter Sarah zur Hölle. Erfasst von Willkür, Gewalt und religiösen Doktrinen gerät das Land immer weiter in eine unbarmherzige Diktatur und Beate und Omid müssen eine verhängnisvolle Entscheidung treffen. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte.

Anschließend: Knut Elstermann im Gespräch mit Regisseur und Drehbuchautor Hossein Pourseifi.

Foto: Reza Brojerdi

Hossein Pourseifi (*1976) wanderte im Alter von neun Jahren mit seiner Familie aus dem Iran nach Deutschland aus und studierte Ingenieurwissenschaften in den USA. Er nahm am Berlinale Talents teil und ist Absolvent des Autorenprogramms an der ifs – internationale filmschule Köln. Nach diversen Kurzfilmen ist das auf einer wahren Geschichte basierende Drama MORGEN SIND WIR FREI (2019) sein Spielfilmdebüt.

Filminformationen

Buch & Regie: Hossein Pourseifi
Kamera: Patrick Orth
Kostümbild: Elena Wegner
Szenenbild: Petra Klimek
Schnitt: Katharina Schmidt 
Musik: Ali N. Askin
Mit: Katrin Röver, Reza Brojerdi, Luzie Nadjafi, Zahra Amir Ebrahimi, u.a.
Produktion: Little Dream Entertainment GmbH (Mohammad Farokhmanesh, Armin Hofmann, Frank Geiger & Ali Samadi Ahadi)
Koproduktion: Brave New Work
Redaktion: Götz Schmedes (WDR), Barbara Häbe (ARTE)
Filmlänge: 97 Min.

Gefördert mit Mitteln der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und des DFFF