Pressemitteilung, 3. November 2016

Der Drehbuchautor Günter Schütter erhält den Hans Abich Preis des FernsehfilmFestivals für Verdienste um den Fernsehfilm

Jan Georg Schüttes Fernsehfilm „Wellness für Paare“ feiert Premiere

Mit Günter Schütter wird erstmalig ein Drehbuchautor in Baden-Baden ausgezeichnet. Als einen „außergewöhnlich fantasievollen, wilden, scharfsinnigen und gleichermaßen mit Talent wie Humor gesegneten Autor“ bezeichnet die Jury des Hans Abich Preises den diesjährigen Preisträger Günter Schütter. Der 1959 in Remscheid geborene Schütter studierte zunächst Deutsche Philologie und Theaterwissenschaften bevor er die Hochschule für Fernsehen und Film München besuchte.

Die ersten Filmerfahrungen machte er als Cutter, Dramaturg und Darsteller. Mitte der 80er begann er dann, Drehbücher zu schreiben. Seine Zusammenarbeit mit Dominik Graf, zu Beginn bei dem inzwischen legendären „Tatort- Frau Bu lacht“, markierte den Beginn einer langjährigen und sehr erfolgreichen Zusammenarbeit, die Meilensteine der Fernsehgeschichte schrieb.

1998 gewann die gemeinsame Produktion „Der Skorpion“ den Fernsehspielpreis bei dem FernsehfilmFestival Baden-Baden. Es folgte der Grimme Preis in der Kategorie Fiktion/ Unterhaltung für den „Polizeiruf 110: Der scharlachrote Engel“ des Erfolgsduos. 2014 wurde Schütter mit dem Bayrischen Fernsehpreis für das Drehbuch zu dem „Polizeiruf 110: Der Tod macht Engel aus uns allen“ ausgezeichnet.

Der Hans Abich Preis ist der Ehrenpreis des Festivals; er wird seit 2004 in Erinnerung an den Filmproduzenten, Publizisten und früheren Fernsehdirektor der ARD, Hans Abich (1918–2003) vergeben. Der Fernsehmacher war Mitbegründer der „Baden-Badener Tage des Fernsehspiels“ und von 1989 bis 1992 Vorsitzender der Jury.

Zu den Hans Abich Preisträgern gehören u.a. die Filmemacher Heinrich Breloer und der diesjährige MFG-Juror Matti Geschonneck, die Schauspielerin Senta Berger, der Produzent Nico Hofmann und der Filmkomponist Klaus Doldinger.

Am Dienstag, 22. November um 19:15 Uhr feiert „Wellness für Paare“ Premiere auf dem Festival. Das hochkarätige Ensemble mit Anke Engelke, Devid Striesow, Bjarne Mädel, Martin Brambach u.v.a. agiert, ohne Drehbuch, auf der Basis von Figur- und Paarprofilen unter der Regie von Jan Georg Schütte vor der Kamera.

Am Donnerstag, den 24. November, findet um 17:30 Uhr die Debatte zum Deutschen Fernsehfilm statt. Dieses Jahr werden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Fernsehen der Medienjournalist Hans Hoff, der ZDF Redakteur Pit Rampelt, der Regisseur Stephan Wagner und der Leiter des Medienforschung „Das Erste“ Camille Zubayr über das Thema „Die Quote-Der Killer der Vielfalt“ diskutieren. Moderiert wird die Debatte von Jörg Thadeusz.

Erstmalig veranstaltet das FernsehfilmFestival Baden-Baden am 24. November einen ganztägigen Workshop, zudem erfahrene wie junge (Fernseh)Filmemacher eingeladen sind. Mit dabei sind Vertreter öffentlich-rechtlicher und privater Sender sowie Onliner und Vertreter aus dem digitalen Netz die darüber nachdenken, wie der Fernsehfilm in Zukunft aussehen wird und was daran mitgestaltet werden kann. Die nicht öffentliche Veranstaltung wird von der Medienpsychologin Katrin Brinkhoff moderiert.

Die Teilnahme am FernsehfilmFestival Baden-Baden ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erbeten.

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Das FernsehfilmFestival Baden-Baden ist eine Veranstaltung der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und 3sat.

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