Pressemitteilung, 6. November 2018

Claudia Tronnier, Leiterin des Kleinen Fernsehspiels im ZDF, wird mit dem Hans Abich Preis des FernsehfilmFestivals Baden-Baden 2018 für Verdienste um den Film ausgezeichnet

Debatten, Diskurse, Diskussionen: Es wird viel über die Perspektive des fiktionalen Fernsehens gesprochen

Beim FernsehfilmFestival Baden-Baden (26. bis 30. November) wird Claudia Tronnier mit dem HANS ABICH PREIS ausgezeichnet. „Sie und ihr Redaktionsteam arbeiten unermüdlich an Film-und TV-Projekten, die künstlerisch auffallend und inspirierend, experimentierfreudig und ungewöhnlich sind und die dabei immer wieder neue Formen und ästhetische Möglichkeiten ausschöpfen“, so die Jury des Hans Abich Preises in ihrer Begründung. Seit zehn Jahren betreut Claudia Tronnier für ZDF/ARTE zahlreiche Fernseh- und Kinoproduktionen und erforscht mit ihrem Team im Formatlabor „Quantum“ innovative Fernseh- und Internet-Formate. „Für den filmischen Nachwuchs, aber auch als Impulsgeberin für die deutsche Film- und TV-Landschaft ist sie unverzichtbar“ urteilt die Jury.

Der Hans Abich Preis ist der Ehrenpreis des Festivals; er wird dieses Jahr zum 15. Mal in Erinnerung an den Filmproduzenten, Publizisten und früheren Programmdirektor der ARD und Mitbegründer des Festivals, Hans Abich, verliehen. Das Festival gedenkt dieses Jahr des 100. Geburtstags von Hans Abich.

So widmet sich die Debatte Fernsehfilm am Donnerstag, den 29. November um 17.45 Uhr unter dem Motto: ABICH 100 ODER DIE VERTRACKTEN 90 MINUTEN einer Bestandsaufnahme der Königsdisziplin des fiktionalen TV-Schaffens. Es diskutieren Alexander Bickel, stellvertretender Leiter der ZDF-Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie II, Lucia Eskes, Leitung Grimme-Preis, Lena Krumkamp, Drehbuchautorin, Stefanie Hoster, Deutschlandfunk u. Auswahlkommission der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Jean-Young Kwak, Redakteurin RTL Fiction, Fridolin Lehmann, Studentenjury 2017 und Michael Polle, X Filme, Produzent u.a. von Babylon (angefragt), Christopher Sassenrath, Produzent, handwritten Pictures u. ehemals Studentenjury und Sascha Schwingel, Leiter Redaktion und Programm, ARD Degeto

Im SERIENTALK am Dienstag, 27. November um 20 Uhr debattieren nach dem Screening von „Labaule & Erben“(SWR), „8 Tage“(SKY) und „Arthurs Gesetz“ (TNT) über deutsche Serienproduktionen Benjamin Gutsche, Head-Autor von „Arthurs Gesetz“, Richard Kropf, Autor von „Labaule & Erben“, Rafael Parente, Autor von „8 Tage“ und Kerstin Freels, Redakteurin von „Labaule & Erben“.

Im WEBSERIENTALK am Mittwoch, 28. November um 19:45 Uhr, werden nach Unterschieden der Webserien zum Fernsehserienformat gefragt und verschiedene ausgezeichnete Produktionen wie „Druck“, „Familie Braun“ und „Lampenfieber“ gezeigt. Nach einer Keynote von Csongor Dobrotka, Gründer & Festivaldirektor Die Seriale, diskutieren Richard Kropf, Autor von You are wanted (1) und Labaule & Erben, Lasse Scharpen, Produzent von Druck, Bantry Bay Productions GmbH, Claudia Tronnier, Redaktionsleitung „Das kleine Fernsehspiel“, ZDF und Anna F. Kohlschütter, Regisseurin von Lampenfieber

Mit einer Premiere geht die ZUKUNFTSWERKSTATT in die 3. Runde: Erstmals wird die Zukunftswerkstatt gemeinsam mit ARRI Media als Entwicklungsworkshop ausgerichtet und widmet sich der Virtual und Augmented Reality. ExpertInnen aus den Bereichen Gamification, 360° VR/AR, Filmproduktion und -postproduktion diskutieren über ihre Erfahrungen und mögliche Zukunftsperspektiven. Bei dem anschließenden Entwicklungsworkshop können FilmemacherInnen ihre aktuellen TV-Projekte zur kreativen AR- und VR-Erweiterung anbieten oder daran mitarbeiten.

Der Drehbuchautor und Regisseur Hans Steinbichler entscheidet als alleiniger MFG-Juror über den diesjährigen Regie-Nachwuchspreis MFG-STAR, der von der Baden- Württembergischen Filmförderung ausgelobt und gestiftet wird. Nominiert sind die vier NachwuchsregisseurInnen : Eva Trobisch mit „Alles ist gut“, Felix Hassenfratz mit „Verlorene“, Jan Speckenbach mit „Freiheit“ und Isa Prahl mit „1000 Arten Regen zu beschreiben“.

Bei der Zusammensetzung der Jury unter Vorsitz von Prof. Bettina Reitz wird Michael Verhoeven den Platz seiner Frau Senta Berger einnehmen, die leider terminlich verhindert ist.

Die Preisverleihung 2018 findet am Abend des 30. November im Kurhaus Baden-Baden statt. Informationen, Programm und Anmeldung zum FernsehfilmFestival 2018 finden Sie unter: www.fernsehfilmfestival.de

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