Ende der Schonzeit

Vorführung: Freitag, 22.11.2013 um 14:00 Uhr im Runden Saal

Filminhalt

Deutschland 1942: Beim Wildern entdeckt der raubeinige Bauer Fritz den flüchtigen Juden Albert im Unterholz, kurzerhand nimmt er ihn mit auf seinen Hof. Gegen den Willen seiner Frau Emma schlägt Fritz dem Juden vor, ihn zu verstecken. Im Gegenzug soll Albert bei der täglichen harten Arbeit helfen – und dem kinderlosen Paar den lang ersehnten Stammhalter zeugen. Aber aus dem pragmatischen „Besamungsplan“ entwickeln sich ungeahnte Gefühle: Zum ersten Mal im Leben spürt Emma Leidenschaft, Fritz Eifersucht und Albert den Furor der Willkür.

Anschließend Filmgespräch mit Franziska Schlotterer

Franziska Schlotterer

1972 in München geboren, studierte Regie und Drehbuch an der Tisch School of the Arts der New York University. Ihr erster abendfüllender Dokumentarfilm Wendezeiten wurde für den Prix Europa nominiert. Ihr Spielfilmdebüt Ende der Schonzeit wurde bei seiner internationalen Premiere in Montreal mit dem Preis für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Filminformationen

Regie: Franziska Schlotterer
Buch: Franziska Schlotterer und Gwendolyn Bellmann
Kamera: Bernd Fischer
Kostümbild: Bettina Weiß
Szenenbild: Wolfgang Arens
Schnitt: Karl Riedl
Musik: Ari Benjamin Meyers
Mit: Brigitte Hobmeier, Hans-Jochen Wagner, Christian Friedel, Max Mauff u. a.
Produktion: EIKON SÜDWEST (Philipp Homberg, Christian Drewing) in Ko-Produktion mit Laila Films und dem SWR, ermöglicht durch Mittel der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, dem BKM, dem Israeli Filmfond und dem DFFF – Deutscher Filmförderfonds.
Redaktion: Stefanie Groß SWR