Der MFG-Star

Der Nachwuchspreis MFG-Star wird seit 2000 von der Baden-Würtembergischen Filmförderung MFG ausgelobt: Vier Nachwuchsregisseure bewerben sich mit ihrem Erstlings- oder Zweitlingswerk um ein Stipendium für einen Aufenthalt in der Villa Aurora, Los Angeles. Ihre Spielfilme werden in Baden-Baden vor Publikum vorgeführt und von dem Berliner Filmjournalisten Knut Elstermann mit einem Filmgespräch begleitet. Über den Gewinnerfilm entscheidet ein einzelner Juror nach Sichtung aller vier Filme.

Freitag, 30. November 2018 im Kurhaus Baden-Baden

09:00 Alles ist gut (BR)
11.00 Verlorene (SWR/WDR)
14:00 Freiheit (ZDF)
16:00 1000 Arten Regen zu beschreiben (WDR/ARTE)

20.00 Uhr - Preisverleihung (mit Anmeldung)

Die Nominierten für den MFG-Star 2018

Eva Trobisch
Foto: Kerstin Kais

Eva Trobisch:
Alles ist gut

Eva Trobisch (*1983) assistierte erst am Theater, dann beim Film. 2009 nahm sie ihr Studium der Spielfilmregie an der HFF München auf, war Gaststudentin im Fach Dramaturgie an der NYU Tisch School of the Arts in New York und begann 2015 einen Master in Screenwriting an der London Film School. Hier entstand das Drehbuch zu Alles ist gut, mit dessen Umsetzung sie ihr Regiestudium abschließt.

Felix Hassenfratz
Foto: privat

Felix Hassenfratz:
Verlorene

Felix Hassenfratz (*1981) studierte Filmregie an der Internationalen Filmschule Köln. Seine Filme wurden mehrfach ausgezeichnet; die Dokureihe Schnitzeljagd im heiligen Land gewann den Grimme-Preis in der Kategorie Kinder- & Jugendprogramm. Verlorene ist sein Kino-Debüt und feierte auf der Berlinale 2018 in der Sektion Perspektive Deutsches Kino Weltpremiere.

Jan Speckenbach
Foto: Joachim Gern

Jan Speckenbach:
Freiheit

Jan Speckenbach (*1970) arbeitet seit 1999 als freier Videokünstler, seine Kurzfilme laufen auf renommierten Festivals und schaffen es bis zur Qualifizierung für den Kurzfilm-Oscar. 2010 dreht er seinen Abschluss-Langfilm Die Vermissten, der auf der Berlinale läuft und für den Europäischen Filmpreis nominiert wird. Sein zweiter Spielfilm Freiheit feiert 2017 Weltpremiere im Wettbewerb von Locarno.

Isa Prahl
Foto: Michael Wagner

Isa Prahl:
1000 Arten Regen zu beschreiben

Isa Prahl dreht bereits während ihrer Studienzeit Werbespots und gewinnt mit ihrem ersten Social Spot den Young Director Award in Cannes, ihr Abschlussfilm wird 2012 mit dem First Steps Award ausgezeichnet. Ihr Kinodebüt 1000 Arten Regen zu beschreiben feiert auf dem Black Nights Filmfestival in Tallinn 2017 internationale Premiere und gewinnt den Best Film Award in der First Feature Competition.